Glossar
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | R | S | T | U | W
A
Account
Englisch für „Konto“. Der Account ist die Zugangsberechtigung zu einem Computer, einer Mailbox oder einem Online-Dienst. Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem Passwort.
Adresse
Erkennungscode, um eine bestimmte Person (oder eine Website) auf einem bestimmten Rechner zu erreichen und zu identifizieren. Das kann eine Web-Adresse sein oder eine E-Mail-Adresse.
ADSL
Die Asymmetric Digital Subscriber Line ist Breitbandinternet (siehe Bandbreite). ADSL ist eine Variante des DSL, bei der upstream (siehe dort) mit geringerer Datenrate (640 KBit/s) als downstream (siehe dort) (bis 9 MBit/s) gearbeitet wird.
A-GPS (Assisted GPS)
A-GPS (Assisted Global Positioning System) kombiniert die Satellitendaten des GPS-Systems mit Informationen aus dem Handynetz – so wird dem System mitgeteilt, bei welcher Station und in welcher Funkzelle der Handy-Kunde eingeloggt ist. Durch A-GPS ist eine bessere Lokalisierung möglich, die Genauigkeit kann auf wenige Meter eingeschränkt werden. Das Handy muss aber über einen A-GPS-Empfangsteil verfügen.
Applet
Ein kleines Programm zur Verwendung innerhalb von Webbrowser-Umgebungen. Üblicherweise in der Programmiersprache Java (siehe dort) geschrieben, die von Sun Microsystems entwickelt wurde. Applets versehen Webseiten im Allgemeinen mit Grafiken, Animationen und Text-Effekten. Sie sind aus sicherheitstechnischen Gründen relevant, weil Java ungehindert durch Firewalls (siehe dort) dringen kann, wenn keine Vorkehrungen dagegen getroffen werden.
Attachment
An eine E-Mail angehängte Datei (Bild, Tondatei, Video, Text etc.), die mitversendet wird.
B
Bandbreite
Die Frequenzbandbreite des Telefons. Damit ist die Größe des Frequenzbereichs gemeint, der über Telefon übertragen werden kann. Je mehr Bandbreite, desto schneller ist die Datenübertragung (z.B. Bilder im Internet bauen sich auf dem Bildschirm schneller auf).
Banner
Grafiken in verschiedenen Größen, mit denen zum einen auf ein Produkt, zum anderen auf eine Webseite hingewiesen (beworben) wird und die durch Anklicken zu einer Homepage führt
Benutzerkennung/Benutzername
Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Dies kann ein echter Name, ein Pseudonym, eine Zahlenfolge oder eine Abkürzung sein.
Betriebssystem
Basis-Software, die zum Betrieb eines PCs oder anderen datenverarbeitenden Geräts (Handy, Taschencomputer/PDA) benötigt wird. Das Betriebssystem nimmt Befehle aus anderen Programmen entgegen und leitet sie an den Prozessor des Computers weiter.
Bit
Computer nehmen Information in Form von Bits entgegen. Ein Bit steht dabei entweder für den Wert 0 oder 1. Alle Dateien bestehen aus mehreren Bits.
Bitrate
Anzahl der übertragenen Bits pro Sekunde (Übertragungsgeschwindigkeit). Gemessen wird in Bit/s oder bps.
Bluetooth
Diese Technologie macht künftig Stecker und Verbindungskabel überflüssig. Bei Bluetooth werden mobile Geräte über Funk verbunden. Voraussetzung: Die Geräte müssen mit einem Bluetooth-Chip ausgestattet sein. Bluetooth funktioniert mittels Funk im 2,45-Gigahertz-Bereich – eine Frequenz, die übrigens überall auf der Erde „frei“ ist, womit Bluetooth ein Weltstandard werden könnte. Geräte, die mit Bluetooth ausgestattet sind, können auf eine Distanz bis zu 100 Meter miteinander
kommunizieren.
bps
Abkürzung von „bit per second“ (siehe Bitrate)
Browser
Programm, mit dem HTML-Dokumente dargestellt und Befehle im WWW weitergeleitet werden.
Byte
Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes fasst man zu einem KByte (Kilobyte) zusammen. Weitere Abstufungen sind:
MByte=1.024 KByte (Mega=Million)
GByte=1.024 MByte (Giga=Milliarde)
TByte=1.024 GByte (Tera=Billion)
C
Cache
Temporärer Zwischenspeicher auf der Festplatte, der bei Prozessoren, Browsern oder Netzwerken Zugriffe auf wiederholt benötigte Daten beschleunigt.
Chat
„Unterhaltung“, die über Tastatur und Bildschirm geführt wird. Chats mit nur zwei Partnern werden oft auch als Talk bezeichnet.
Chatten
Online-Unterhaltung zwischen (mindestens) zwei Usern über Chat-Plattformen.
Client
Computer oder Software, der/die abhängig ist von einem Server.
Content Provider
Eine Firma, die Inhalte und Informationen im Online-Bereich anbietet, wie etwa Dienste und Services.
D
Datei
Eine Sammlung von gleichen oder ähnlichen Informationen, die bei der Speicherung auf einem Datenträger als Einheit betrachtet werden.
DGPS
Differential Global Positioning System. Ein noch genaueres Satellitennavigationssystem. DGPS bereinigt die Ungenauigkeiten, die es bei GPS gibt. GPS kann eine Position auf 50 bis 100 Meter genau feststellen. Bei DGPS werden von einer Bodenstation, deren exakte Koordinaten bekannt sind und die zugleich ein GPS-Sender ist, die Ungenauigkeiten registriert. Diese Abweichungsdaten werden dann an Empfänger in der Umgebung gesendet, womit ihre Position bis auf wenige Meter genau bekannt ist.
Domain
Eine gewisse Anzahl von Rechnern oder Servern (Hosts, siehe dort), die unter einem gemeinsamen Namen zusammengefasst sind. Es kann sowohl ein einzelner Host eine Domain sein als auch ein ganzes Netz. So gehören alle Rechner mit dem Namensende .at zur Toplevel-Domain Österreich.
Download
Das „Herunterladen“ einer Datei von einem anderen Rechner auf den eigenen mit Hilfe eines Übertragungsprotokolls. Der umgekehrte Vorgang heißt Upload (siehe dort).
Downstream
„Streaming“ steht für kontinuierliche Datenübertragung („Datenstrom“), wie sie etwa für Web-TV notwendig ist. Passiert die Übertragung nur in eine Richtung, spricht man von Downstream – also beispielsweise von einem anderen Netzwerk zum eigenen Computer.
DSL
Eine Digital Subscript Line ist eine Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 5 km) Daten mit bis zu 6 Mbps (Download, siehe dort) bzw. 0,6 Mbps (Upload, siehe dort) übertragen werden können. Bei allen Varianten dieser Technik (ADSL, HDSL, SDSL) werden spezielle Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.
E
E-Commerce
Electronic Commerce bezeichnet den elektronischen Handel, das Einkaufen im und über das Internet.
EDGE (Enhanced Data Rates For GSM Evolution)
ist eine Technik, mit der die Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen erhöht wird. EDGE ist wie GPRS eine evolutionäre Weiterentwicklung der GSM-Technik. Die Übertragungsrate beträgt bis zu 200 Kilobit/Sekunde. EDGE wird als Zwischenschritt auf dem Weg hin zu UMTS angesehen. In Österreich bietet die Mobilkom Austria EDGE als Ergänzung zu ihrem bestehenden UMTS-Netz an, das Produkt nennt sich „A1UMTS + EDGE“.
Elektronische Postkarte
Eine Nachricht, die aus einem MMS besteht – Foto- oder Videonachricht. Diese kann mit Text und auch Ton unterlegt werden und per Mobilfunksystem an den Handy-Nutzer geschickt werden.
E-Mail
Kürzel für Electronic Mail, eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer (siehe auch Mail).
Emoticon
Kleine Smileys, die mit den Satzzeichen .,;-) dargestellt werden und Gefühle im Internet ausdrücken sollen z.B. für Lachen.
Explorer
Der Internet-Explorer (kurz IE oder MSIE) ist ein Browser (siehe dort), den Microsoft aus einer Version von Mosaic entwickelt hat. Er ist der am meisten verbreitete Explorer im Internet.
F
Firewall
Englisch für „Feuerschutzwand“: Jede Einrichtung oder Technik, die unbefugten Benutzern den Zugriff auf einen bestimmten Rechner verweigert. Das kann eine Software sein oder ein Gerät, das jedes Paket untersucht und seine Ursprungsadresse feststellt. Wenn diese Adresse in einer genehmigten Liste steht, erhalten die Pakete Zutritt. Wenn nicht, werden sie zurückgewiesen.
G
GByte
Kurz für Gigabyte (1024 MByte)
GIF
Steht für Graphics Interchange Format und ist ein digitales Bildformat mit guter, verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe bis zu 256 Farben.
GPRS
Abkürzung von General Packet Radio Service: Erste Vorstufe zu UMTS (siehe dort). BPRS ist die Weiterentwicklung des GSM-Netzes. Durch GPRS wird die Datenübertragungsrate von 9,6 Kilobit in der Sekunde auf bis zu 170 Kilobit in der Sekunde angehoben. Allerdings wird man 170 Kilobit in der Sekunde nie erreichen, da diese schnelle Datenübertragung dem UMTS-Netz „überlassen“ wird.
GPS
Abkürzung von Global Positioning System: Satellitennaviationssystem, das von der US-Armee erfunden wurde. Dazu kreisen 24 Navigationssatelliten in einer Höhe von etwa 20.200 Kilometern um die Erde. Erhält ein Empfänger – eingebaut im Auto, Schiff oder künftig auch im Handy – Daten von mindestens vier Satelliten, kann seine Position auf 50 bis 100 Meter genau festgestellt werden.
GSM
Abkürzung von Global System of Mobile Communication: Ein technischer Standard für den digitalen Mobilfunk. Auch als zweite Generation des Mobilfunks (2 G) bezeichnet. Die erste Generation (1 G) sind analoge Netze, 3 G ist UMTS (siehe dort).
H
Handheld-Computer
Mini-PCs, die so handlich sind, dass man sie bei sich tragen kann. Dazu zählen Smart-Phones (intelligente Telefone), Laptops, Palmtops (leichter als Laptops).
Hardware
Englisch für „Werkzeuge, Eisenwaren“, Bezeichnung für alle „angreifbaren“ Dinge in einem Computer.
Hit
Englisch für „Treffer“: Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-Server. Eine Webseite mit vielen Hits ist sehr erfolgreich.
Homepage
Englisch für „Heimatseite“. Homepages von Firmen sind oft unter einer eigenen Domain-Adresse erreichbar.
Host
Allgemein Rechner oder Server, auf dem in der Regel irgendwelche Dienste für Benutzer bereitgestellt werden.
Hotspots
Punkte in einer Stadt, an denen WLAN (siehe dort) also drahtloses Internet funktioniert. Man kann sich mit seinem Notebook bei einen WLAN-Hotspot einloggen und die Services des Internet nutzen.
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)
ist ein Mobilfunkstandard, mit dem das UMTS-Netz upgegradet wird. Bei vielen Netzen, wie etwa bei Siemens-Systemen, muss dazu nur ein Software-Update ins Netz eingespielt werden. HSDPA schafft eine Datenübertragungsrate von theoretisch 1,4 Megabit/Sekunde (im Labor), praktisch bis zu 3 Megabit/Sekunde.
HTML
Abkürzung von Hypertext Markup Language: Standardisierte Layout-Sprache, mit der den Seiten im WWW Gestalt verliehen wird.
http
Abkürzung von Hyper Text Transfer Protocol. Es ist das Protokoll, das verwendet wird, um den Hypertext-Zugriff auf Informationen im World Wide Web zu ermöglichen. Das Protokoll, auf dem das WWW basiert.
I
Icon
Kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons oft Hyperlinks.
Instant Messenger
Ein Instant Messenger ist ein Programm, mit dem man in Echtzeit chatten kann. Als Instant Messaging bezeichnet man ein Service – ursprünglich von AOL erfunden – über das Internet- und auch Handy-User miteinander Informationen austauschen können und wissen, wann wer online ist/geht. Mit Messaging-Programme kann man auch Dateien wie Texte, Bilder oder Musik austauschen.
Internet
Abkürzung von „International Network“. Weltweiter Rechnerverband, bei dem die Datenkommunikation vereinheitlicht ist; ermöglicht den Austausch von schriftlichen Daten (E-Mail). Mit Hilfe von Browsern ist es möglich, auf Dokumente zuzugreifen, die auf einem beliebigen Server in WWW abgelegt sind.
ISDN
Abkürzung von Integrated Services Digital Network: Das schnelle digitale Telefonsystem, bei dem jeder Datenkanal 64 kBit/s an Bandbreite (siehe dort) hat.
IT
Kürzel für Information Technology bzw. Informations-Technologie.
J
Java
Eine von Sun Microsystems entwickelte Netzwerk-Programmiersprache zur Gestaltung von Hypertext-Dokumenten. Java ist eine Programmiersprache, die auf allen Rechnerplattformen läuft, mittlerweile auch in vielen Mobiltelefonen.
JavaScript
Jene Programmiersprache, die in Netscape- und Internet Explorer-Umgebungen verwendet wird. JavaScript wurde von Netscape Communications entwickelt und unterstützt die meisten Programmierfunktionen. Durch JavaScript werden die Aktivitäten vom Server auf den Client verlagert. JavaScript ist eingebettet in ein HTML-Dokument und wird vom Browser ausgeführt, sofern er kompatibel zu JavaScript ist.
JPEG
Abkürzung von Joint Photographic Experts Group. Kompressionsverfahren für Grafikdateien. Neben GIF ist JPEG das wichtigste Bildformat im Web. Besonders für Fotos geeignet, da ein optimales Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße erreicht wird.
K
Kbit
Kurz für Kilobit (1024 Bit)
KByte
Kurz für Kilobyte (1024 Byte)
Kompatibel
In der Computersprache Ausdruck dafür, dass sich zwei oder mehrere Komponenten (PCs, Software etc.) miteinander verständigen können.
L
LAN
Abkürzung von Local Area Network, digitales Hochgeschwindigkeitsnetz, das Datenübertragungsraten mit bis zu 50 Megabit/Sekunde ermöglicht. LANs decken meist Häuser, Bürogebäude, Stockwerke und kleine Grundstücke ab. Die Reichweite beträgt im Idealfall bis zu 100 Meter.
Link
Verbindung zwischen Sites mit Hilfe von Übertragungsprotokollen. Mit einem Link verbindet man zwei oder mehrere Webseiten.
Live-Cam/Webcam
An Computer angeschlossene Kameras, die in bestimmten Zeitintervallen Bilder ins Internet übertragen
Log in
Das Einsteigen („Einloggen“) in ein Netzwerk oder einem Service und der Beginn der Datenübertragung.
Log off
Das Aussteigen („Ausloggen“) aus einem Netzwerk oder einem Service und das Beenden der Datenübertragung.
Logins
Namens- und Passwort-Eingabe zur Identifikation eines Benutzers in einem Netzwerk oder bei einem Service.
M
Mail
Englisch für „Post“, auch Electronic Mail oder E-Mail genannt. Eine Mail besteht aus einem Header (siehe dort) und einem Body. Im Header steht woher die Mail kommt, Provider, Server, Uhrzeit etc., als Body wird der Text bezeichnet, den der Absender in seine E-Mail schreibt.
Mailbox
Englisch für „Briefkasten“, auch im Internet.
Mailing-List
Elektronischer Verteiler, über den Interessensgruppen Nachrichten austauschen, die per E-Mail oder auch per SMS zugestellt werden.
Mbps
Abkürzung von Megabit per second. Angabe der Übertragungsleistung einer Leitung. Mit 1 Mbps lassen sich etwas über 95 KByte in jeder Sekunde übertragen.
MByte
Kurz für Megabyte (1024 KByte).
mCommerce
Elektronischer Handel im Internet unter Einbeziehung eines mobilen Terminals (Mobiltelefon).
Message
Englisch für „Nachricht“. Eine Nachricht auf einem öffentlichen Brett (siehe dort). Auch eine E-Mail-Nachricht wird als Message bezeichnet.
MMS
Abkürzung von Multimedia Messaging Service. Dieser Dienst ermöglicht es dass multimediale Dateien (Fotos, Videos) von Handy zu Handy, von Handy zu Computer und umgekehrt geschickt werden können.
MO (Mobile Originated) –
als MO wird bezeichnet, was vom Telefon (dem Mobile) ausgeht (originated) oder bei ihm ankommt (terminated). Ein SMS wird vom Telefon abgeschickt, ist als MO. Das Service wird verrechnet, wenn es vom Mobiltelefon des Kunden abgeschickt wird.
Modem
Abkürzung von MOdulator/DEModulator. Ein Modem wandelt den Bitstrom des Computers in analoge Signale um, die dann auch über das Telefonnetz übertragen werden können (Modulation).
MP3/MPEG-3
Abkürzung von Moving Picture Expert Group Audio Layer 3. Das vom Erlanger Fraunhofer Institut entwickelte Soundformat für Musik im Internet reduziert die Datengröße von Musik-CDs um bis zu 90 Prozent, ohne dass dabei die Qualität der Musik leidet. Interessant ist MP3 vor allem fürs Internet, da sich Musikstücke in CD-Qualität relativ rasch downloaden lassen.
MT (Mobile Terminated) –
als MT wird alles bezeichnet, was im Telefon des Kunden ankommt (terminated). Ein Anruf zum Handy ist als M. Das Service wird verrechnet, wenn es vom Handy des Kunden angenommen wird.
Multimedia
Damit ist auf der einen Seite das Zusammenfassen mehrerer Medien auf einem Gerät gemeint – Text, Bild, Video, Grafik und Ton. Auf der anderen Seite ermöglicht es Interaktion mit dem Nutzer.
N
Newsgroup
Diskussionsgruppe im Internet zu einem speziellen Thema. Newsgroups sind eine beliebte Anlaufstelle im Internet, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Mittlerweise gibt es über 30.000 Newsgroups im WWW.
O
Offline
Es besteht keine Datenverbindung.
On demand
Englisch für „auf Verlangen“, „auf Wunsch“, „maßgeschneidert“. Ein Schlagwort der Zukunft. Maßgeschneiderte Information und Unterhaltung, die der neue Mobilfunk möglich macht.
Online
Der User befindet sich augenblicklich im Datenaustausch mit einem System. Eine (Telefon-)Verbindung besteht.
P
PDA
Abkürzung von Personal Digital Assistant. Damit sind Laptops, Notebooks, Palmtops und Smart-Phones gemeint, die zu einer Art persönlicher Sekretär („Organizer“) werden und mit denen man nicht nur Dateien verwalten kann, sondern in denen auch Kameras, MP3-Abspielmöglichkeiten etc. eingebaut sind.
Peer-to-peer
Peer-to-peer-Netzwerke sind Netzwerksysteme ohne zentrale Zugriffskontrolle, in denen alle Rechner gleichberechtigt agieren. Eine Datenverbindung besteht dabei immer direkt von einem Teilnehmer zum anderen. Bestes Beispiel sind Musiktauschbörsen im Internet.
PIN
Abkürzung für Personal Identification Number. Code, mit dem man nicht nur Handys in Betrieb nimmt, sondern auch Zugang zur Funktion von Bankomatkarten und anderen Geräten bekommt. Der PIN ist ein Passwort, das aus Zahlen besteht.
Plug-in
Englisch für „einstöpseln, anschließen“. Damit bezeichnet man eine Software, die an ein anderes Softwareprodukt angeschlossen wird. Mit Plug-ins wird die Funktionalität eines Programms oder Programmteiles erweitert.
Posting
Englisch für „Aushang“, „Bekanntgabe“. Eine Nachricht, die in einem Forum veröffentlicht ist.
Provider
Ein Provider ist ein Unternehmen, das gegen Gebühr den Zugang zum Netz (Web) ermöglicht.
Pseudonym
Benutzername, der nichts mit dem richtigen Namen des Benutzers zu tun hat.
R
Real Audio/Real Video
Technik von Progressive Networks, über die sich Audio- und Videodaten in Echtzeit via Internet übertragen lässt und die Radio beziehungsweise Fernsehen über das Internet ermöglicht.
Router
Zum einen ein Gerät (Wegbereiter), das Datenpakete in und aus einem Netzwerk routet. Viele Router sind hochentwickelt und können als Firewall (siehe dort) dienen. Zum anderen ein Gerät, das Datenpakete von einer Leitung auf die richtige andere Leitung weiterreicht; grundlegende Einrichtung für den Datenverkehr im Internet.
Routing
Transportieren von Daten innerhalb eines Netzes
S
Scanner
Jedes Gerät, das entfernte Hosts (siehe dort) untersucht und dabei nach Schwachstellen bei deren Sicherheit sucht.
Server
Ein zentraler Rechner, der anderen Rechnern (Clients, siehe dort) Daten zugänglich macht. Im Internet gibt es Server für Web-Seiten, E-Mail, Chat, Newsgroups etc. Fast alle Dienste im Internet beruhen auf diesem Client/Server-Prinzip.
Service
Englisch für „Dienst“. Gemeint ist fast immer der durch spezielle Netzwerkprotokolle realisierte Dienst, den ein Klient von einem Server beansprucht.
S-HTTP
Kurz für Secure HTTP. Erweiterung von http zur Authentifizierung und Datenverschlüsselung zwischen Web-Server und Internet-Browser.
Signature
Englisch für „Unterschrift“. Einige Zeilen Text, die Namen/Adresse/Beruf/Erreichbarkeit sowie meistens einen guten Spruch des Autors in einer E-Mail enthalten.
SIM Card
Kürzel für Subscriber Identity Module Card. Persönlich lizensierte GSM-Teilnehmerkarte im Scheckkartenformat. Aus den Karten kann man auch so genannte Plug-ins (siehe dort) herausbrechen, die in Handys eingesteckt werden müssen.
Site
Englisch für „Standort“. Vor allem Bezeichnung für eine Webseite oder Website.
Slash
Englisch für „Schnitt“. Ein Zeichen („/“), das oft in Webadressen (URLs) eingegeben und zum Separieren von Pfadnamen verwendet wird, ist daher ein Separator in URLs (siehe dort).
Smart Phone
Ein „intelligentes“ Mobiltelefon, das mehr kann, als nur telefonieren, sondern gleichzeitig auch Organizer ist.
Smiley
Mit einem Smiley (wissenschaftliche Bezeichnung: „Emoticon“ drücken Internet-Nutzer in E-Mails oder Chats mit Satzzeichen ihre Gefühle aus. Neben der Urform treffen wir heute viele Variationen und Unterarten an: ;-) usw.
SMS
Abkürzung von Short Message Service. Durch SMS wird die Übertragung von Textnachrichten bis zu einer Länge von derzeit 160 Zeichen ermöglicht.
Software
Die Informationen und Programme, die von Hardware (siehe dort) bearbeitet oder ausgeführt werden können.
Spam
Eigentlich amerikanisch für „Dosenfleisch“. Das unerwünschte Posten von Artikeln in Newsgroups und auch unerwünschte Web-Mails (Junk-Mails).
SSL
Abkürzung von Secure Socket Layer. Protokoll zur Verschlüsselung des Datenaustauschs mit einem Secure Server. Das von Netscape Communications entwickelte Sicherheitsprotokoll ermöglicht eine Client-Server-Kommunikation, die nicht abgehört, manipuliert oder gefälscht werden kann. SSL wird auch zur Sicherung des elektronischen Zahlungsverkehrs verwendet.
Streaming
Das Abspielen von Multimediadaten schon während des Downloads (siehe dort). Sound- und Videodaten werden also nicht in einer Datei zwischengespeichert, um sie erst nach dem Download abzuspielen.
Subscriber
Abonnent oder Bezieher eines Dienstes. Das kann etwa ein Newsletter sein, der den Abonnenten mit Neuigkeiten versorgt.
Surfen
Bezeichnung für ungezieltes Stöbern im WWW.
T
Talk
Siehe Chat
Terminal
Die Kombination aus Bildschirm und Tastatur, mittels der ein Benutzer mit einem Rechner in Verbindung tritt.
Traffic
Menge an Information, die über die Links fließt.
U
UMTS
Abkürzung von Universal Mobile Telecommunications System. Mobilfunksystem der dritten Generation (international IMT-2000 genannt), in dem alle terrestrischen und Satellitennetze integriert sind und das weltweite Telefonieren mit einem Gerät möglich macht.
Update
Englisch für „auf den neuesten Stand bringen“. Neue Version eines Programms, mit der ein bereits gespeichertes „aufgefrischt“ werden kann.
Upload
Das „Hinaufladen“ einer Datei vom eigenen Rechner auf einen anderen Rechner mit einem Übertragungsprotokoll. Die Umkehrung dieses Vorganges heißt Download (siehe dort).
Upstream
Der Datenfluss vom Klienten oder Kunden zum Server oder Provider (siehe dort).
URL
Abkürzung von Uniform Resource Locator, beispielsweise
http://www.internet-insider.at – die eindeutige Adresse eines Internet-Rechners bzw. einer bestimmten Information darauf.
User
Jeder Benutzer des Internets, einer Mailbox, eines Mobiltelefons etc.
User ID
Englisch für „Benutzerkennung“. Identität eines Benutzers auf einem Rechner.
USIM Card
UMTS Subscriber Identity Module; die persönlich lizensierte Teilnehmerkarte im Scheckkartenformat, die künftig in jedes -> UMTS-Handy eingesteckt wird. (-> SIM Card.)
W
WAN
Abkürzung von Wide Area Network. Oft als Gegensatz zu LAN (siehe dort) gebraucht. Das WAN deckt eine größere Fläche ab. Oft verbindet es mehrere LANs über größere Entfernungen.
WAP
Wireless Application Protocol – es ist eine Art Mikro-Browser für ein Handy, mit dem Dokumente und Programme dargestellt und Befehle weitergeleitet werden. WAP reduziert eine Internetseite auf das Notwendigste.
Web
Kurz für WWW (siehe dort).
WLAN
Abkürzung für Wireless LAN (Local Area Network). WLAN ist ein drahtloses Netzwerk, das kabelloses Surfen ermöglicht. Man benötigt in einem Notebook nur eine spezielle Funkkarte.
WWW
Im World Wide Web sind HTML-Dokumente durch URLs (siehe dort) miteinander verknüpft. Zusammen bilden sie das WWW. Es bietet nicht nur Text, sondern auch Bild-, Ton- und andere Informationen. Das WWW ist mit Abstand das beliebteste Service im Internet geworden. Viele Leute setzen daher das Web mit dem Internet gleich.
Quelle: Oswald/Tauchner, Mobile Marketing, Linde Verlag (2005)







